Auffahrtskletterlager
Chiavenna 2026

Tourenbericht vom 14-17. Mai 2026

Donnerstag, 14.05.2026

Wir haben uns am Bahnhof in Rapperswil getroffen und sind mit zwei Büsli auf Chur in die Boulderhalle Quadrell gefahren, weil es geregnet hat. Wir haben gemeinsam eingewärmt uns sind dann super motiviert losgeklettert. Nach ca. 4 Stunden sind wir weitergefahren. Via Julier sind wir zum Camping. Auf dem Julier haben wir Mungge gesehen. Auf dem Camping versuchten wir die Zelte aufzubauen. Nicht alle waren erfolgreich. Als dann auch die letzten fertig wurden gab es Znacht. Wir assen unter der Plache, die wir aufgestellt hatten. Es gab eine super feine Älpler, von Jan. Extrem lange haben wir noch Werwölfeln gespielt und sind dann auch schlussendlich ins Bett. Es war saumässig kalt und nass! Das machte die Laune aller Teilnehmenden und Leitenden nicht besser. Aber am nächsten Tag wird es sicher besser, dachten wir und gingen einigermassen zufrieden schlafen.
(Jan redet extrem viel, aber Marina hat gesagt manchmal hat er schlechte Laune oder er schläft, dann redet er weniger!)

Natalie und Lars

Freitag, 15.05.2026

Nach einer eher kühlen Nacht, in der viele gefroren haben und sich wie kleine Murmeltiere in den Schlafsack eingewickelt hatten, hatten wir dennoch einen wundervollen Morgen. Schon bald ging es für uns, den vielen Motivierten, zu einem für manche anspruchsvollen Klettergarten, mit dem Namen „Sasso Del Drago“. Nach einigen Stunden haben wir genüsslich unser Mittagessen verspeist. Die Kletterwand die wir zuvor erklummen haben, ging es dann ziemlich schnell wieder hinunter. Als es dann zu regnen begann, fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz. Danach teilten wir uns auf, die einen gingen nach Chiavenna, die anderen zu den Wasserfällen. Am Abend assen wir Tomatenrisotto und Geburtstagskuchen von Aline. Nach einigen Runden Werwölfle ging es für uns zurück ins gemütliche Zelt.

Romy, Illias, Pierre, Michi, Laura

Samstag, 16.05.2026

Die Angsttheraphie, die ich nie wollte

Hüt morge het ois endlich emal d Sunne gweckt. Dadrufhi hend mer direkt d Regeblache niedergrisse. Nache eme feine Zmorge simmer zum Klettergarte namens Palm Beach gfahre. Nach 16 Haarnadelkurve mitem Auto und no ere halbe Hochtour simmer denn am Fels acho. Nach de Iifrüehrig gester hemmer denn au alli grad chöne e Mehrseillängi mache. Die eine mit, die andere ohni Leiter:inne. Nach de erste Mehrseillängi hemmer Zmittag gesse und denn am Namittag all no echli e schwierigeri Tour usgsuecht. Mir (d Tina und Darina) hend es 6a usgsuecht. Ide erste Seillängi simmer beid grad scho mal gstürzt. Eimal abschlipft – für nachher abghärtet. De Rest isch denn erstuunlich guet gange, obwohl d Bei ziiteret hend vor Angst im Überhang. Bim Abseile drufhii isch öpperem no de Tuber abegheit. Aber oisi kompettente Leiter:inne hend schnell e Lösig gfunde. Die eine sind trotz Tuberpanne schnell dunne gsi, anderi hend e chliiiiii länger gha. I dere Ziit sind mir denn scho mal im Chlettergarte chli wiiter unde go Platte chlettere und in Fluss go bädele. De Lars und de Michi hend ganz e cooli Route über em Bach gchlettert und mir hend sie fliisig agfüüret während em Sünnele. D Sunne het sehr guet ta nach de zwei Täg rege und früüre.

Darina und Tina

Sonntag, 17.05.2026

Heute Morgen war der zweite Morgen der trocken war. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Auto in einen Klettergarten, der Sasso Bianco hiess. Der Fels war grösstenteils Plattig. Am Mittag packten wir unsere Sachen und fuhren los. Das eine Büsslein fuhr über den Julier- das andere über den Splügen Pass. Auf dem Splügen Pass gab es noch Schnee, das Bergpanorama war wunderschön. Die Strasse sah aus wie eine Murmelbahn und wir haben Murmeltiere gesehen. Es war ein wunderschönes Lager, und wir freuen uns auf das nächste Mal.

Helen und Fleur

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